Projekt 70 auf der Kunstnacht

175 Jahre Fotografie, 75 Jahre alter Film, seit 70 Jahren abgelaufen. 71 Portraits von Personen rund um Schorndorf, angeordnet als Zeitstrahl, der 70 Jahre stetigen Neubeginn und gesellschaftliche Veränderung dokumentiert.

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1944 – 2014, 70 Jahre, 71 Portraits

Zur Schorndorfer Kunstnacht 2014 wurden die Ergebnisse des Projekt 70 erstmals im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Die 71 Portraits wurden in einer Länge von gut 7 Meter, Jahr für Jahr  aneinandergereiht. Die Besucher konnten die Portrait von links nach rechts abschreiten und dabei einen Verjüngungsprozess beobachten.

Für die Kunstnacht wurde auf jedem Portrait, auf jedem Jahrgang, der in diesem Jahr in Deutschland (West) am längsten gespielte Nummer-1-Hit vermerkt. Ab 1953 sind diese Informationen ja in Wikipedia gut dokumentiert, für die Jahre davor musste selbst recherchiert werden – ein gewisser Interpretationsspielraum muss hier eingeräumt werden.

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Das Interesse an den Bildern war während der gesamten Kunstnacht durchaus groß. Erst einmal schritten die Besucher die Bilder ab und suchten nach für sie bekannten Gesichtern. Das dauerte schonmal einiges an Zeit. Die meisten gönnten sich noch eine zweite Runde, meist in kleinen Gruppen, und halfen einander sich an den Nummer-1-Hit des jeweiligen Jahrganges zu erinnern. Der Besucherstrom riss bis Mitternacht nicht ab, ich kam den ganzen Abend von meinem Stand nicht weg.

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Die Ausstellung im Röhm

Die Umgebung in der die Ausstellung aufgebaut werden konnte war zudem absolut passend. Die Räumlichkeiten im Röhm über der Wasserwerkstatt waren wie geschaffen für die Präsentation. Im gleichen Raum war Licht21 zusammen mit VerschlussSache mit der Ausstellung „TotalNormal“ mit von der Partie – das war dann ganz günstig, war ich doch auch hier mit ein paar Bilder vertreten…