Projekt 70 in der PhotoKlassik

Siebzig lange Jahre ist der Agfa Isopan bereits abgelaufen, ehe ich ihn in diesem Jahr, pünktlich zu seinem 70. Ablaufdatum, im Rahmen eines Portrait-Projektes, belichtet und entwickelt habe

PhotoKlassik_Cover_Inhalt

Projekt70 in der „analogen“ PhotoKlassik

Mit dem obigen Satz begann der knapp 4-seitige Artikel zum Projekt 70 in der PhotoKlassik IV/2014.

Als ich das Heft im heimischen Zeitungsladen am Bahnhof zum ersten Mal in Händen hielt, stand ich praktisch „unter Drogen“ – die nächste halbe Stunde musste das Leben vollautomatisch, ohne Eingriffe meines Bewusstseins, ablaufen. Einen Artikel diesen Umfangs habe ich nicht gerade täglich in einem Fotomagazin oder auch sonst wo.

PhotoKlassik ist ja zudem schon ein besonderes Magazin. Es widmet sich ausschließlich der analogen Fotografie – wobei man seine Negative aber auch durchaus einscannen darf. Dieser Fokus auf die Arbeitsmaterialen und Arbeitsweisen „von gestern“ machen die Artikel so wertbeständig: Die besprochenen Kameras waren vor 20 Jahren und sind noch in 20 Jahren „state-of-the-(analog)-art“, erklärte Vorgehensweisen und Techniken bewahren auch nach der nächsten Photokina noch  ihre Gültigkeit.

Alleine schon der „Disclaimer“ am Ende jeder Email vom Verlag ist so ungewöhnlich (gut) wie eben das gesamte Magazin:

Distanzierungserklärung (neudeutsch: Disclaimer): Analoge Fotografie ist auch entschleunigte Fotografie! Entsprechend bedacht wird auch das Heft produziert. Und das kann auch bedeuten, dass Reaktionen / Nachfragen / Bitten / Anfragen nicht unbedingt im Minutenrhythmus rausgehauen werden. Es „brennt“ nur einmal alle drei Monate: kurz vor Redaktionsschluss. Dann wird es, werde ich, u.U. hektisch. Sonst ist Zeit. Haben Sie also bitte Geduld mit mir. Doch mahnen Sie mich, wenn ich zu saumselig bin.

Auf der Webseite von fotointern wird etwas ausführlicher auf dieses Heft und auf das Magazin selbst eingegangen. Der Artikel findet sich hier.